Memoro – Die Bank der Erinnerungen e.V. wurde zu dem 4. Netzwerkforum der Politischen Bildung Bayern der Universität Augsburg nach Tutzing in die Evangelische Akademie eingeladen. So nahm ich mit Dr. Andreas Mäckler dort teil und präsentierte unser Projekt. Weitere Informationen dazu, Zitat aus dem Programm:
“IT’S THE DEMOCRACY, STUPID! Unter diesem Titel steht das vierte Netzwerkforum der politischen Bildung in Bayern, zu dem wir Sie am 9. und 10. Juni 2011 sehr herzlich in der Evangelischen Akademie Tutzing begrüßen wollen. Es erwarten Sie sowohl Antworten aus unterschiedlichsten Perspektiven auf die Fragen nach dem Wo, Wie und Wozu von Demokratie-Lernen, als auch die Möglichkeit, eigene Gedanken und Erfahrungen mit anderen Interessierten und Akteuren der politischen Bildung auszutauschen und sich somit vielfältig inspirieren zu lassen.
Warum „It`s the democracy, stupid!”?
Der Titel „It`s the democracy, stupid!” entstand dabei in Anlehnung an Bill Clintons erfolgreiche Wahlkampfparole aus dem Jahr 1992 „It`s the economy, stupid!” – „Es ist die Wirtschaft, Blödmann!” – und steht für die Überlegung, dass das, worum es in der politischen Bildung eigentlich geht, die Demokratie ist. Trotz dieses gemeinsamen Zieles politischer Bildung variieren jedoch die Vorstellungen darüber, an welchen Orten, mit Hilfe welcher Methoden und nicht zuletzt unter welchen konkreten Zielsetzungen diese erfolgen kann und sollte.
Demokratie lernen – Wo? Wie? Wozu?
Diese Vielfalt an Antwortmöglichkeiten möchte die Tagung exemplarisch einfangen und die Möglichkeit bieten, sich in angenehmer Atmosphäre und durch eine Weitwinkelperspektive auf die Landschaft politischer Bildung inspirieren zu lassen. In einer Kombination aus Erfahrungsberichten der Praxis, theoretischen Überlegungen und gemeinsamen Nachdenken fokussiert die Tagung dabei drei zentrale Fragestellungen:
Wo findet Demokratie-Lernen statt? Im Sandkasten? Der Schule? Der Fußgängerzone? Eher ungewöhnliche Orte sollen ins Zentrum der Betrachtung gerückt werden.
Wie wird Demokratie eigentlich gelernt? Durch Wissen, Anschauung oder Erfahrung? Die Tagung nimmt gelungene Projekte in den Blick, um vielfältige Wege aufzuzeigen.
Ohne die Frage nach dem „Wozu?” fehlt den vorherigen Aspekten das Fundament. Aus diesem Grund möchte die Tagung Menschen aus unterschiedlichen Bereichen mit ihren je spezifischen Sichtweisen auf Demokratie-Lernen zu Wort kommen lassen.”
Nikolai Schulz
Memoro – Die Bank der Erinnerungen e.V.
Amtsgericht München VR 202373
Dachauer Str.123
80335 München
Tel.: +49-89-95455453
Mobil: +49-179-2963669
Website: www.memoro.org/de
Twitter: http://twitter.com/MemoroGermany
Treffen in Turin: Memoro – la Banca della Memoria, Memoro – El Banc de la Memòria und Memoro – Die Bank der Erinnerungen e.V.
November 23, 2010
Mitte November trafen sich in Turin die Vertreter von den drei ältesten Memoro Projekten, konkret: Memoro – la Banca della Memoria, Memoro – El Banc de la Memòria und Memoro – Die Bank der Erinnerungen e.V. ! Es wurde viel kommuniziert und Erfahrungen wurden ausgetauscht, sowie für die Zukunft geplant. Der Kollege aus Spanien Fernando betreut im Moment das große Projekt des katalanischen Schriftstellerverbandes – l’Associació d’Escriptors en Llengua Catalana unter dem Namen “Lletres i Memòria” (Die Literatur und das Gedächtnis): http://www.memoro.org/es-ca/speciali_dett_49.php. Eine neue Kollegin, Cinzia, welche das Projekt in Japan mit aufgebaut hat, betreut nun von Turin aus die Organisationen in den zahlreichen Ländern. Bald werden es 12 Länder sein, in denen Memoro vertreten ist. Es ist einiges in der Planung und fast fertig gestellt, z.B. ein komplett neues Layout der Website mit vielen, neuen zusätzlichen Möglichkeiten, die ich jedoch noch nicht verraten möchte.
Reise im Oktober 2010 zu der Berliner Zeitzeugenbörse
November 8, 2010
Am 11. Oktober fuhr ich ein paar Tage nach Berlin um einige Menschen der dortigen Zeitzeugenbörse e.V. zu filmen. Es waren wunderbare Erzähler, welche teilweise körperlich schon sehr angeschlagen waren, zwei Damen waren fast erblindet. Deswegen um so mehr meinen Dank nachträglich an alle Beteiligten für die Teilnahme und für die Vermittlung. Ein große Hilfe war auch Frau Tresenreuter vom Sozialwerk Berlin e.V. , welche mir einen schönen, großen, hellen und ruhigen Raum für einen Tag zur Verfügung stellte, sowie uns bestens verpflegte. Die meinsten Erzähler waren quer über Berlin verteilt, so daß es auch für mich ein Wiederentdecken dieser tollen, wiedervereinigten Stadt, dem Geburtsort meines Vaters, war. Endlich habe ich so auch einige sehr herzliche und interessante Menschen aus den neuen Bundesländern filmen dürfen, was mir ein sehr großes Anliegen war und ist. Es ist ganz wichtig, Erinnerungen aus allen Perspektiven festzuhalten.
Die zweite Sommerreise an den Rhein nach Köln
July 25, 2010
Vom 12. Juli an habe ich wieder ein paar Tage in Köln am Rhein verbracht, mit Ausflügen nach Bergheim und Schleiden in der Eifel. Drei reine Drehtage, welche über fünf Stunden Material einspielten und ein paar interessante Kontakte. Die Reise wurde durch den Rekordsommer mit Temperaturen von teilweise über 35 Grade leicht erschwert, ohne Klimaanlage und ohne Navigationssystem, aber so ist dies wohl mit den gemeinnützigen Organisationen. Auf jeden Fall hat es viel Spaß gemacht und ich möchte ähnliche Reisen in andere Teile der Republik gerne wiederholen, sobald sich genügend Erzähler finden. Natürlich ist es immer möglich, Clips selbst aufzunehmen und diese dann hochzuladen per “upload”. Spenden sind hochwillkommen, Ablauf siehe unter der Rubrik Spenden im Hauptmenue bzw. hier direkt: http://www.memoro.org/de-de/donazioni.php
- Über 35 Grad sollten es noch werden
- Rückfahrt über Koblenz am Rhein
- Nachtkerzen, die sich jeden Abend pünktlich öffneten in Köln Widdersdorf
- Eva Steinrücke, die große Helferin vor Ort
Memoro – Die Bank der Erinnerungen e.V. wurde zur Verleihung des History Awards 2010 nach Hamburg eingeladen
June 17, 2010
Memoro – Die Bank der Erinnerungen e.V. kooperiert unverbindlich mit dem TV Sender History Channel und die entsprechenden Websites, History Award 2010 und Memoro Deutschland, sind miteinander verlinkt. Deswegen wurde ich diesmal zur Verleihung des Preises nach Hamburg eingeladen, welche im wunderschönen Völkerkundemuseum an der Rothenbaumchaussee stattfand. Anbei der Pressetext des Senders:
Cosma Shiva und Eva Maria Hagen haben heute den History-Award 2010 in feierlichem Rahmen in Hamburg überreicht. Der bundesweite Geschichtspreis von HISTORY™ ging an drei Schüler aus dem brandenburgischen Eichwalde für ihr Projekt: „Memory: Zwei Seiten – eine Geschichte. Sandmännchens Erben“.
Unter dem Titel „Oma, Opa – wie war das damals eigentlich?“ hatten HISTORY und seine Partner FOCUS-SCHULE Online und P.M. HISTORY im Januar zur Teilnahme am Geschichtswettbewerb um den History-Award aufgerufen. Die Schüler sollten mit der Großelterngeneration über prägende Vorbilder, Werte und Erlebnisse sprechen und ihre Projekte als Filmvideo mit Begleittext einreichen.
Als Repräsentantinnen dieses Generationenverhältnisses übernahmen die Schauspielerinnen Cosma Shiva und ihre Großmutter Eva Maria Hagen die Schirmherrschaft. Prof. Dr. Guido Knopp (ZDF), der auch Mitglied der Jury ist, führte während des Events ein Bühnengespräch mit den beiden Schirmherrinnen, in dem es ebenfalls um prägende geschichtliche Ereignisse und um ihre jeweiligen, persönlichen Vorbilder ging.
- Innenalster
- Völkerkundemuseum Hamburg
- Hafencity
- Hafencity
- Der Spiegel
- Rothenbaumchaussee
- Chinesisches Teehaus am Völkerkundemuseum
- History Award 2010
In gita al Quirinale…
March 10, 2010
Lunedì 8 marzo, ore 08: 25, la voce dell’hostess ci avvisa che stiamo atterrando a Roma. Cosa ci facciamo a Roma? Siamo stati invitati ad assistere alla celebrazione della “Giornata Internazionale della Donna” che si terrà presso il Quirinale!! Infatti tra le tante donne illustri che saranno oggi presenti, lo staff del Quirinale ha scelto di dedicare anche uno spazio a Teresina Bruno, una delle nostre prime intervistate, ormai celebre per aver preso negli anni ’40 la patente per guidare il camion, iniziando a lavorare in un ambiente, quello dei trasporti, prettamente maschile…. Insomma una femminista ante litteram!!! E visto che Teresina fa parte della squadra di Banca della Memoria, siamo stati invitati anche noi a tale celebrazione!!
Abbiamo lasciato una Torino imbiancata dalla neve e, come sempre capita (per nostra fortuna) ci accoglie un Roma assolata, anche se il vento gelido che ci accarezza ci fa capire che anche qui l’inverno non è ancora finito.
Sbarcati dall’aereo, corriamo (nel vero senso della parola) a prendere il trenino, e alle 09:30 siamo a Termini. L’ingresso al Quirinale è previsto fino alle 10:30 e decidiamo quindi di raggiungere la nostra meta a piedi, godendoci un po’ di questo sole: non farà caldo, ma per noi, reduci da mesi di cielo grigio, sembra già di essere in primavera! Nel giro di 15 minuti siamo di fronte all’entrata principale del Quirinale, che ritroviamo ornata da molte mimose. Restiamo diversi minuti a guardare la porta, quasi intimoriti ad entrare: che ci facciamo noi qui?????? Alla fine prendiamo coraggio e decidiamo di entrare, sotto l’occhio vigile dei tanti corazzieri che presidiano l’entrata.


























































